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Die Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle haben zu Gustav Mahlers Zweiter Symphonie eine spezielle Beziehung. Immerhin war es dieses Orchester, mit dem der Komponist im Dezember 1895 sein Werk der Musikwelt präsentierte. Und auch in der Biografie Simon Rattles hat die Symphonie ihren Sonderplatz.

Rattle selbst hat einmal erklärt, Mahlers Zweite Symphonie sei eine Komposition, »die mich mein gesamtes musikalisches Leben beschäftigt. Auch mein Wunsch, Dirigent zu werden, geht auf eine Aufführung dieser Symphonie zurück, die ich als 12-Jähriger erlebte. Mahler versucht hier, die ganze Welt in einer Symphonie einzufangen. Und diese Welt reicht vom Begräbnis eines ungenannten Helden über Erinnerungen an die Schönheit und die Schrecken des Lebens bis hin zu Auferstehung und Erlösung. Die Symphonie ist ein gewaltiges Panorama mit vielen Protagonisten – und für mich eines der bewegendsten Orchesterwerke überhaupt.«

Neben Richard Strauss war Hugo Wolf der bedeutendste Komponist, mit dem Mahler persönlich näher bekannt, zeitweise sogar befreundet war. Als Präludium zur Zweiten Symphonie singt der Berliner Rundfunkchor drei Chorwerke Wolfs – veritable Entdeckungen, in denen sich romantische Farben mit innovativer Durchschlagskraft paaren.

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