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»World Encores« mit Mariss Jansons und Vadim Repin in der Waldbühne

23. Jun 2002
Aus der Berliner Waldbühne

Berliner Philharmoniker
Mariss Jansons

Vadim Repin

  • Stanisław Moniuszko
    Halka: Mazurka (5 Min.)

  • Henryk Wieniawski
    Polonaise op. 4 (5 Min.)

    Vadim Repin Violine

  • Peter Tschaikowsky
    Souvenir d’un lieu cher op. 42: Mélodie (3 Min.)

    Vadim Repin Violine

  • Peter Tschaikowsky
    Valse-Scherzo C-Dur op. 34 (6 Min.)

    Vadim Repin Violine

  • Ruperto Chapí y Lorente
    La revoltosa: Ouvertüre (5 Min.)

  • Lyun Joon Kim
    Elegie (3 Min.)

  • Hans Christian Lumbye
    Champagner-Galopp (2 Min.)

  • Yuzo Toyama
    Yugen: Dance of the Celestials (6 Min.)

  • Jean Sibelius
    Valse triste op. 44 (5 Min.)

  • Edward Elgar
    The Wand of Youth: Wild Bears (2 Min.)

  • Richard Wagner
    Lohengrin: Vorspiel zum Dritten Akt (4 Min.)

  • Leonard Bernstein
    Candide: Ouvertüre (5 Min.)

  • Fritz Kreisler
    Tambourin Chinois (4 Min.)

    Vadim Repin Violine

  • Carlos Gardel
    Por una cabeza (4 Min.)

    Vadim Repin Violine, John Williams Arrangement

  • Niccolò Paganini
    Il carnevale di Venezia op. 10 (6 Min.)

    Vadim Repin Violine

  • Carl Michael Ziehrer
    Wiener Bürger op. 419 (8 Min.)

  • Béla Bartók
    Der wunderbare Mandarin Sz 73: Finale (3 Min.)

  • Pietro Mascagni
    Cavalleria rusticana: Intermezzo (3 Min.)

  • Antonín Dvořák
    Slawischer Tanz C-Dur op. 72 Nr. 7 (3 Min.)

  • Peter Tschaikowsky
    Der Nussknacker op. 71: Pas de deux (5 Min.)

  • Georges Bizet
    L’Arlésienne, Suite: Farandole (4 Min.)

  • Jules Massenet
    Le Cid: Aragonaise · Navarraise (4 Min.)

  • Paul Lincke
    Berliner Luft (6 Min.)

Eigentlich ist das Waldbühnen-Konzert der Berliner Philharmoniker selbst schon eine Zugabe: Nachdem sich das Orchester 10 Monate lang an der Herbert-von-Karajan-Straße durch das große symphonische Repertoire gespielt hat, darf es am letzten Abend vor den Sommerferien und unter freiem Himmel einmal aus dem klassischen Kanon ausscheren. Und da es bei den »normalen« Abonnementskonzerten so gut wie nie eine Zugabe vom Orchester gibt, stellten die Philharmoniker 2002 einmal alles zusammen, was sich zu diesem Zweck eignen könnte, und präsentierten unter der Leitung von Mariss Jansons einen bunten Reigen von World Encores.

Unterstützt wurden sie dabei von dem russischen Geiger Vadim Repin, für den dieser Auftritt sein philharmonisches Debüt markierte. Nach Meinung der Berliner Morgenpost »ein gelungener Einstand. Mit virtuos aufreißerischer Geste blieb Repin der Spielmacher« und wusste ebenso in Kabinettstückchen von Wieniawski und Tschaikowsky zu glänzen wie bei Kreislers Tambourin chinois oder in Gardels berühmtem Tango Por una cabeza. Und nach Paganinis Variationen über Carnevale di Venezia entließ das begeisterte Publikum ihn erst, nachdem er noch ein paarmal die berühmte Melodie wiederholt hatte, zu der man in Deutschland vom »Hut mit den drei Ecken« singt – sozusagen eine Zugabe zur Zugabe.

Bei den reinen Orchesterstücken reichte die Palette vom expressionistischen Aufschrei eines Wunderbaren Mandarin und Sibelius’ melancholischer Valse triste über Opernmusiken von Moniuszko, Massenet und Mascagni bis zu Neujahrskonzertklassikern von Ziehrer und Lumbye. Und immer wieder konnten sich dabei einzelne Instrumentengruppen von ihrer besten Seite zeigen, so die virtuosen Trommler in der Ballettmusik Yugen des japanischen Komponisten Yuzo Toyama oder das prachtvoll auftrumpfende Blech im Vorspiel zum 3. Akt von Wagners Lohengrin. In keiner Minute kam Langeweile auf, und gewohnt beschwingt pfiff das Publikum am Ende die einzige »echte« Zugabe mit, Paul Linckes Berliner Luft – die aber eigentlich genauso fest zum Programm gehört wie das Waldbühnenkonzert zur Philharmoniker-Saison.

EuroArts

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