Simon Rattle und Daniel Barenboim mit Bartóks Klavierkonzert Nr. 1

Simon Rattle und Daniel Barenboim mit Bartóks Klavierkonzert Nr. 1

1964 gab Daniel Barenboim in Bartóks Klavierkonzert Nr. 1 sein von Beifall umtostes Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Jetzt widmet er sich – mit Simon Rattle als Dirigent – erneut diesem faszinierenden Stück, in dem sich das Klavier als unerbittliches Perkussionsinstrument präsentiert. Von drängender Energie sind auch die übrigen Werke des Abends: Janáčeks Sinfonietta mit ihren markanten Fanfaren und Dvořáks ausgelassene Slawische Tänze.

Zum KonzertSimon Rattle und Daniel Barenboim mit Bartóks Klavierkonzert Nr. 1

Sa, 03. Mär 2018, 19:00 Uhr (Ortszeit)

Daniel Harding dirigiert »Eine Alpensinfonie«

Daniel Harding dirigiert »Eine Alpensinfonie«
Richard Strauss war nicht nur ein Meister der Orchestrierung, sondern auch begeisterter Bergsteiger. Kein Wunder also, dass er in seiner letzten Symphonischen Dichtung eine Wanderung in den Alpen schilderte – plastisch, eindringlich, mit einer unendlichen Palette an Klangfarben. Daneben präsentiert Dirigent Daniel Harding mit dem Bassbariton Gerald Finley berühmte Schubert-Lieder in selten zu hörenden Orchesterarrangements von Brahms und Reger.

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Paul Whitemans größte Hits mit Simon Rattle und Max Raabe

Paul Whitemans größte Hits mit Simon Rattle und Max Raabe
Bis heute gilt Paul Whiteman als »King of Jazz«. Mit seinem fabelhaften Orchester und genialen Arrangements sorgte er ab den 1920er Jahren dafür, dass der Jazz salonfähig wurde und seinen Weg in die Hochkultur fand. Simon Rattle hat seit langem eine Schwäche für Whitemans unverwechselbaren Sound und lässt ihn in diesem Late Night-Konzert wiederaufleben: eine wunderbare Reise in die Welt des symphonischen Jazz. Stargast des Abends ist der Sänger Max Raabe, international gefeierter Interpret von Songs der 20er und 30er Jahre.

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Adam Fischer und Leonidas Kavakos

Adam Fischer und Leonidas Kavakos
Dunkle Töne in allen Schattierungen prägen anfangs dieses Konzert. So ist Alban Bergs Violinkonzert – geschrieben zum Andenken an die 19-jährig gestorbene Manon Gropius und hier interpretiert von Leonidas Kavakos – eines der ergreifendsten Werke der Moderne. Unter dem Eindruck des Todes der eigenen Mutter wiederum entstand Anton Weberns filigrane Passacaglia. Den Gegensatz dazu bildet Antonín Dvořáks Neunte Symphonie Aus der Neuen Welt mit ihrer folkloristischen Heiterkeit und der genialen Verknüpfung amerikanischer und böhmischer Idiome.

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Michael Barenboim und Vasily Petrenko debütieren bei den Berliner Philharmonikern

Michael Barenboim und Vasily Petrenko debütieren bei den Berliner Philharmonikern
Schönbergs Violinkonzert verlangt dem Solisten alles ab. Da gibt es gewaltige Intervallsprünge, vertrackte Griffe, halsbrecherische Tempi und eine nuancenreiche Expressivität. Michael Barenboim stellt sich all dem in seinem philharmonischen Debüt. Zudem stehen zwei farbenprächtige Werke auf dem Programm, in denen Ravel Kulturgüter des europäischen Auslands adaptiert: den Wiener Walzer in La Valse und eine antike Liebesgeschichte in Daphnis et Chloé. Sie werden von einem weiteren Debütanten dirigiert: Vasily Petrenko.

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Familienkonzert: Kinderoper »Ritter Parceval«

Familienkonzert: Kinderoper »Ritter Parceval«
In Henrik Albrechts Kinderoper Ritter Parceval geht es um die spannende Frage: Wie wird aus einem kleinen Jungen ein Ritter? Noch dazu, wenn niemand ihm zutraut, das Zeug zum Helden zu haben? Weder die eigene Mutter Herzeloyde, die ihren Sohn überbehütet, noch der böse Zauberer Klingsor oder der tugendhafte Gurnemanz. Nach den Motiven von Richard Wagner hat Albrecht den Entwicklungsprozess des jungen Parceval in Musik gesetzt – berührend, spannend, abenteuerlich.

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Simon Rattle dirigiert Haydns »Jahreszeiten«

Simon Rattle dirigiert Haydns »Jahreszeiten«
Nach eigener Aussage hat Simon Rattle zu wenigen anderen Komponisten ein derart inniges Verhältnis wie zu Joseph Haydn – es sei »Liebe auf den ersten Blick« gewesen, als er diesen Werken als junger Musiker begegnete. 2009 widmete Rattle sich Haydns Oratorium Die Jahreszeiten: ein Werk, das zugleich durch Großartigkeit und einen sonnigen Grundton besticht. Die Gesangssolisten sind Christiane Oelze, John Mark Ainsley und Thomas Quasthoff.