Santtu-Matias Rouvali und Alice Sara Ott

Santtu-Matias Rouvali und Alice Sara Ott

Als »hottest new talent in classical music« bezeichnete der Londoner Telegraph die Pianistin Alice Sarah Ott. Jetzt gibt sie mit Ravels jazzig-vibrierendem Klavierkonzert in G-Dur ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Ein weiterer Debütant ist der finnische Dirigent Santtu-Matias Rouvali, der die Musik seiner Heimat von ihrer leidenschaftlichsten Seite zeigt: mit der von Tschaikowsky inspirierten Ersten Symphonie von Jean Sibelius sowie mit Musik des international viel zu wenig bekannten Uuno Klami.

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Sa, 28. Sep 2019, 19:00 Uhr (Ortszeit)

Mikko Franck und Anna Vinnitskaya

Mikko Franck und Anna Vinnitskaya
Überwältigend virtuos, prachtvoll farbig, mal romantisch, mal avantgardistisch: Das ist das Zweite Klavierkonzert von Sergej Prokofjew, mit dem die international gefeierte Pianistin Anna Vinnitskaya bei den Berliner Philharmonikern debütiert. Mikko Franck, Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Radio France, widmet sich zudem zwei Werken des musikalischen Impressionismus: Ravels berühmter Ballettmusik Daphnis et Chloé und Debussys Printemps – ein herrliches Frühwerk, frisch und optimistisch.

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Peter Eötvös und Isabelle Faust

Peter Eötvös und Isabelle Faust
Innovativ, virtuos und kosmopolitisch gibt sich dieses Konzert. Dirigent und Komponist Peter Eötvös präsentiert sein Violinkonzert Nr. 3 mit dem Beinamen Alhambra (Solistin: Isabelle Faust), das musikalisch die gleichnamige Festung in Granada durchstreift. Im Kontrast zu dieser luftig-mediterranen Welt stehen Edgard Varèses berühmte Impressionen Amériques aus dem lärmenden New York der 1920er Jahre. Ein Geheimtipp ist Shaar von Iannis Xenakis: gespenstisch-abgründig und genial-exzentrisch.

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Tugan Sokhiev dirigiert Prokofjew und Ravel in der Waldbühne

Tugan Sokhiev dirigiert Prokofjew und Ravel in der Waldbühne
Die Berliner Philharmoniker und Dirigent Tugan Sokhiev – Musikalischer Leiter des Moskauer Bolschoi-Theaters – profilieren sich in diesem Freiluftkonzert als Geschichtenerzähler. Wir erleben Prokofjews humorvolle Musik zur Filmsatire Leutnant Kijé, reisen in den Orient mit Maurice Ravels flirrend-sinnlichen Sheherazade-Liedern (Solistin: Marianne Crebassa) und werden mit Prokofjews Ballettmusik Romeo und Julia Zeugen der berühmtesten Liebesgeschichte aller Zeiten.

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Laurentius Dinca im Porträt

Laurentius Dinca im Porträt
Als Medium, um »die eigene Seele zu zeigen«, bezeichnet der in Rumänien geborene Geiger Laurentius Dinca in der neuen Folge unserer Reihe Die Berliner Philharmoniker und ihre Instrumente seine Violine. Dinca, der im Filmporträt auch als leidenschaftlicher Kammermusiker auftritt, wurde 1984 noch unter Herbert von Karajan Mitglied der Berliner Philharmoniker und wird mit Kirill Petrenko bereits den vierten Chefdirigenten des Orchesters erleben.

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Daniel Harding dirigiert Berlioz’ »Roméo et Juliette«

Daniel Harding dirigiert Berlioz’ »Roméo et Juliette«
Obwohl die Liebe das alles überstrahlende Thema in Romeo und Julia ist, gibt es hier noch viele weitere emotionale Zustände zu erleben: schönste Feststimmung, den Hass einer Familienfehde und natürlich Trauer und Entsetzen angesichts eines tragischen Doppelselbstmords. All das hat Hector Berlioz in seiner zwischen Symphonie und Kantate angesiedelten Version eingefangen: dramatisch, opulent, einfallsreich. Dirigent dieser Aufführung ist Daniel Harding, der sich seit Jahren für das Werk engagiert.

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Antrittskonzert: Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Neunte Symphonie

Antrittskonzert: Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Neunte Symphonie
Endlich ist es so weit! An diesem Abend steht Kirill Petrenko zum ersten Mal als Chefdirigent am Pult der Berliner Philharmoniker. Es ist ein spektakulärer Auftakt mit Beethovens Neunter Symphonie, deren überwältigend freudiges Finale bestens zu dem festlichen Anlass passt. Das Konzert präsentiert zudem – in Beethovens Symphonie ebenso wie in Bergs ausdrucksgewaltiger Lulu-Suite – die Sopranistin Marlis Petersen als Artist in Residence der neuen Saison 2019/2020.

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Bernard Haitink dirigiert Mahlers Dritte Symphonie

Bernard Haitink dirigiert Mahlers Dritte Symphonie
Gustav Mahlers Dritte Symphonie ist eine musikalische Erkundung von Natur- und Menschenwelt, die Landschaftsschilderungen, Tier- und Menschenstimmen, Irdisches und Transzendentes umfasst. Am Ende steht ein Hymnus auf die Liebe – zugleich gewaltig und zart, majestätisch und zutiefst menschlich: einer der bewegendsten Finalsätze überhaupt. Unsere Aufzeichnung dokumentiert eine Aufführung von 1990 mit Bernard Haitink – einem der Wegbereiter der Mahler-Renaissance des vorigen Jahrhunderts.

Empfehlung der Woche

Gustavo Dudamel dirigiert Beethoven, Schubert und Strawinsky

Gustavo Dudamel dirigiert Beethoven, Schubert und Strawinsky
Weltweit wird Gustavo Dudamel als temperamentvoller Dirigent heißblütiger Musik gefeiert. Und auch in diesem Konzert erweist er sich als idealer Interpret der feurig-vitalen Suiten Nr. 1 und 2 von Igor Strawinsky. Dass er indessen auch die feinen Schattierungen der Musik der Wiener Klassik und Frühklassik beherrscht, zeigt seine klug ausbalancierte Darbietung der Vierten Symphonien von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert.