Adam Fischer dirigiert Mozart und Haydn

Adam Fischer dirigiert Mozart und Haydn

Adam Fischer ist ein Dirigent mit einem herausragenden Gespür für die Wiener Klassik. Das war 2019 bereits bei einem Mozart und Haydn gewidmeten Konzert mit den Philharmonikern zu erleben. Von Mozart erklingen diesmal die übermütige Symphonie Nr. 33 und das Kyrie d-Moll, eine Vorahnung des Requiems. Haydn wiederum präsentiert Fischer mit der Chorszene Der Sturm und dessen vorletzter Symphonie, die mit einem Paukenwirbel zu Beginn überrascht.

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Neu im Konzert-Archiv

Gustavo Gimeno und Augustin Hadelich debütieren

Gustavo Gimeno und Augustin Hadelich debütieren
Prachtvoll klingt Nikolaj Rimsky-Korsakows Vision des Orients in Scheherazade – kein Wunder, dass er ein gefragter Instrumentationslehrer war! Zu seinen Schülern zählte auch Sergej Prokofjew, der von ihm die Vorliebe für russische Volksmelodien übernahm, wie man in seinem Zweiten Violinkonzert hört. Sowohl Dirigent Gustavo Gimeno als auch Geiger Augustin Hadelich geben ihr Debüt.

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Herbert Blomstedt dirigiert Bruckners Fünfte Symphonie

Herbert Blomstedt dirigiert Bruckners Fünfte Symphonie
Bruckners Fünfte Symphonie ist das Dokument einer Lebenskrise. Der 50-Jährige war zur Zeit ihrer Entstehung weder künstlerisch akzeptiert, noch hatte er die schmerzlich ersehnte Lebenspartnerin gefunden. Mit ihrer selbstbewussten Final-Architektur und den feierlichen Chorälen offenbart die Symphonie allerdings eher Auflehnung als Verzagen. Dirigiert wird sie hier von Herbert Blomstedt, einem der herausragenden Bruckner-Interpreten unserer Zeit.

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Tugan Sokhiev und Nikolai Lugansky

Tugan Sokhiev und Nikolai Lugansky
In diesem Konzert präsentiert Tugan Sokhiev drei klangvolle Entdeckungen: Ernest Chaussons Symphonie in B-Dur hat das Orchester zuletzt 1975 gespielt. In ihr sind schillernde französische Farben ebenso zu finden wie ein großes, von Wagner beeinflusstes Lamento. Raritäten sind auch Rimsky-Korsakows folkloristische Ouvertüre zur Oper Die Zarenbraut und das Erste Klavierkonzert des 17-jährigen Rachmaninow, hier mit Nikolai Lugansky als Solist.

Neu im Film-Archiv

Ein Leben in Musik – Felix Mendelssohn Bartholdy, Teil 1: Ein Wunderkind in Berlin

Komponist*innen und ihre Zeit stehen im Mittelpunkt unserer Filmreihe Ein Leben in Musik. Als erster von drei Teilen widmet sich dieser dem Leben und Wirken von Felix Mendelssohn Bartholdy in seiner Berliner Zeit. Begleitet von Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend erklingen hier nicht nur Werke von Mendelssohn selbst, sondern auch solche, die für ihn von besonderer Bedeutung waren. Als Erzähler nimmt Sie der philharmonische Geiger Philipp Bohnen mit in das Berlin der 1820er Jahre.

Playlist

In Szene gesetzt: Klassische Musik in Kinofilmen

Die Geschichte des Films ist ohne Musik kaum vorstellbar. Schon Stummfilme wurden von live produzierten Klavier- oder Orchesterklängen begleitet und auch in der Tonfilm-Ära blieb die Verbindung von Bild und Musik ein zentrales Element dieser Kunstform. Unsere Playlist versammelt Werke der klassischen Musik, die in bekannten Filmen mit besonders eindrucksvollem Effekt eingesetzt wurden.

Empfehlung

Yuja Wangs Debüt bei den Berliner Philharmonikern

Yannick Nézet-Séguin makes his debut with Berlioz and Prokofiev
Dieser Auftritt war mit großer Spannung erwartet worden: Im Mai 2015 debütierte die junge chinesische Pianistin Yuja Wang bei den Berliner Philharmonikern und hatte zum Einstand mit Sergej Prokofjews Zweitem Klavierkonzert gleich eines der schwersten Stücke der Literatur mitgebracht. Dirigent Paavo Järvi interpretierte außerdem Dmitri Schostakowitschs Erste Symphonie – den Geniestreich eines 19-Jährigen!

Neu im Konzert-Archiv

Kirill Petrenko und Patricia Kopatchinskaja mit Hartmann und Strawinsky

Kirill Petrenko und Patricia Kopatchinskaja mit Hartmann und Strawinsky
Nur wenige Werke haben die Schrecken der NS-Zeit so ausdrucksmächtig in Musik gefasst wie das Concerto funebre von Karl Amadeus Hartmann. Solistin dieser Aufführung mit Kirill Petrenko ist Patricia Kopatchinskaja, Artist in Residence der Saison 2021/22. Anschließend erklingt die effektvolle Ballettmusik Der Feuervogel von Igor Strawinsky, dem Hartmann in wechselseitiger Bewunderung verbunden war. Beide vereinte das Streben nach einer kompromisslos modernen und zugleich berührenden Musik.

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Saisoneröffnung: Kirill Petrenko dirigiert Schuberts »Große« Symphonie C-Dur

Saisoneröffnung: Kirill Petrenko dirigiert Schuberts »Große« Symphonie C-Dur
Mit der gleichermaßen zauberhaften und abgründigen Welt der Romantik eröffnete Kirill Petrenko die Saison 2021/22 der Berliner Philharmoniker. Hauptwerk des Programms ist Franz Schuberts »Große« C-Dur-Symphonie, in der Lebensfreude, Tanz und Noblesse von Momenten tiefster Verzweiflung erschüttert werden. Ins Reich des Elfenkönigs Oberon entführt uns Carl Maria von Weber, der Paul Hindemith zu seinen farbenfrohen Symphonischen Metamorphosen inspirierte.