Daniel Barenboim dirigiert Smetanas »Má vlast«

Daniel Barenboim dirigiert Smetanas »Má vlast«

Mit Bedřich Smetanas Má vlast (Mein Vaterland) erklingt ein Meisterwerk der tschechischen Romantik. Der innerhalb von fünf Jahren entstandene Zyklus aus sechs Symphonischen Dichtungen wird selten komplett aufgeführt, meist hört man mit der »Moldau« nur den bekanntesten Teil. Inhaltlich beschäftigt sich Smetana neben der Landschaft auch mit den Mythen seiner tschechischen Heimat. Man darf gespannt sein, wie Daniel Barenboim, der den Berliner Philharmonikern seit nunmehr 51 Jahren dirigierend verbunden ist, den gesamten Zyklus interpretiert.

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Playlist

Aus Böhmen und Mähren – Tschechische Musik mit den Berliner Philharmonikern

Diese Playlist ist Komponisten der Romantik und Moderne gewidmet, die aus dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik stammen. Die Auswahl von Interpretationen der Berliner Philharmoniker umfasst neben Klassikern wie Smetanas »Moldau« und Dvořáks Neunter Symphonie auch Raritäten wie die faszinierende Orchesterstudie Mysterium der Zeit von Miloslav Kabeláč und Josef Suks Symphonie Asrael – unter Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko.

Playlist

Komponistinnen

Das »Wochenende Neue Musik« vom Oktober 2020 wird in einigen Wochen im Archiv der Digital Concert Hall verfügbar sein. Auch unsere aktuelle Playlist widmet sich Komponistinnen. Musikschaffende Frauen sind mittlerweile im Zentrum der zeitgenössischen Musik angekommen. So stellen die Berliner Philharmoniker in dieser Saison neue Kompositionen von Unsuk Chin, Anna Thorvaldsdóttir und Kaija Saariaho vor. Unsere Playlist präsentiert zudem eine Auswahl weiterer Werke von Komponistinnen in philharmonischen Interpretationen.

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Bartóks Bratschenkonzert mit Tabea Zimmermann und Semyon Bychkov

Béla Bartóks virtuoses Bratschenkonzert ist ein starkes Plädoyer für ein nicht selten unterschätztes Instrument – vor allem, wenn es von der weltweit gefeierten Bratschistin Tabea Zimmermann interpretiert wird. »Sie spielt das Konzert mit einer liebevollen Sanglichkeit, als wäre es von Mozart«, so ein Kritiker. Dirigent Semyon Bychkov präsentiert darüber hinaus Ravels filigranes Tombeau de Couperin und Brahms’ sonnendurchflutete Zweite Symphonie.

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Lahav Shani und Francesco Piemontesi

Lahav Shani und Francesco Piemontesi
Doppeltes Debüt mit zwei Shootingstars: Lahav Shani, als Nachfolger von Zubin Mehta Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra sowie Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Rotterdam, und der Pianist Francesco Piemontesi, der als einer der interessantesten Mozart-Interpreten seiner Generation gilt. An diesem Abend stellt er sich mit dem letzten Klavierkonzert des Wiener Klassikers vor. Symphonisches Hauptwerk ist die Erste Symphonie von Robert Schumann, die der frisch verheiratete Komponist in einer euphorischen Aufbruchsstimmung schrieb.

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Claudio Abbado dirigiert Musik zum Prometheus-Mythos

Ein Markenzeichen der Ära Claudio Abbado bei den Berliner Philharmonikern waren Zyklen, die sich auf ein spezielles Thema konzentrierten. Im Zentrum dieses Konzerts von 1992 steht der Prometheus-Mythos. Das Programm präsentiert Musik von Beethoven, Liszt und Nono – und gipfelt in Alexander Skrjabins hochvirtuosem Promethée mit der Pianistin Martha Argerich als Solistin. Bemerkenswert ist zudem die originelle filmische Darstellung durch Regisseur Christopher Swann.

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François-Xavier Roth und Tabea Zimmermann

François-Xavier Roth und Tabea Zimmermann
Paul Hindemith liegt Tabea Zimmermann sehr am Herzen. Es ist also kein Wunder, dass sie als Artist in Residence der Saison 2020/21 dessen Bratschenkonzert Der Schwanendreher aufführte. Den eigenartigen Titel verdankt das Werk einem deutschen Volkslied, dessen Melodie dem dritten Satz zugrunde liegt. Auch Béla Bartók ließ sich in seinem Divertimento von Volksmusik inspirieren. Sein Werk ist rumänischer und ungarischer Tanzmusik nachempfunden. Eröffnet wird das Programm, das François-Xavier Roth leitet, mit Carl Philipp Emanuel Bachs Erster Symphonie, die bereits unüberhörbar auf die Wiener Klassik vorausweist.

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Marek Janowski und Noah Bendix-Balgley

Marek Janowski und Noah Bendix-Balgley
Mit diesem Programm erinnern wir an Max Bruch, dessen Todestag sich 2020 zum 100. Mal jährt. Unser Erster Konzertmeister Noah Bendix-Balgley interpretiert als Solist mit Marek Janowski und den Berliner Philharmonikern Bruchs Erstes Violinkonzert, das mit seinem sehnsuchtsvollen Anfangssatz und dem zündenden Finale zum populärsten Werk des Komponisten wurde. Die zweite Konzerthälfte widmet sich Johannes Brahms, einem Zeitgenossen Bruchs. Dessen Serenade Nr. 2 zeichnet sich durch den für Brahms typischen dunklen, warmen Klang aus – ein Meilenstein auf dessen Weg zur Symphonie.

Willkommen zur Saison 2020/21

Die Berliner Philharmoniker haben ihre Pläne für die Saison 2020/21 veröffentlicht – und damit auch die geplanten Live-Übertragungen für die Digital Concert Hall. Sie finden alle Konzertprogramme ab sofort in unserem Live-Kalender.