Teodor Currentzis dirigiert Verdis Requiem

Teodor Currentzis dirigiert Verdis Requiem

Die Kritik war begeistert: Hochspannung wie in einem Psychothriller habe geherrscht, als Teodor Currentzis Verdis Requiem im April in der Elbphilharmonie dirigierte. Auch bei Currentzis’ Debüt bei den Berliner Philharmonikern ist das Werk nun zu erleben. Verdi schildert hier die existenziellen Erschütterungen eines Menschen im Angesicht des Todes. Und indem er seine gesamte Erfahrung als Opernkomponist mobilisiert, schafft er eine einzigartige Verschmelzung von Liturgie und menschlicher Emotion.

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Sa, 07. Dez 2019, 19:00 Uhr (Ortszeit)

Ein Strauss-Abend mit Christian Thielemann und Anja Kampe

Ein Strauss-Abend mit Christian Thielemann und Anja Kampe
Der herausragende Richard-Strauss-Interpret Christian Thielemann widmet dem Komponisten einen ganzen Abend – mit zwei Entdeckungen und einem Publikumsliebling. Am Beginn steht die überaus charmante Sonatine für 16 Blasinstrumente Nr. 1, gefolgt von den ebenso klangvollen wie expressiven Drei Hymnen op. 71 (Solistin: Anja Kampe). Den Abschluss markiert eine Instrumentalsuite aus Strauss’ bittersüßer Erfolgsoper Der Rosenkavalier: dramatisch, melancholisch, humorvoll und immer überwältigend schön.

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Zubin Mehta dirigiert Strauss und Beethoven

Zubin Mehta dirigiert Strauss und Beethoven
Zubin Mehta und die Berliner Philharmoniker stellen in diesem Konzert musikalische Heldengeschichten vor. Da ist zum einen der Ritter Don Quixote, der in seiner überspannten Phantasie aufregende Abenteuer mit Riesen, Räubern und einem fliegenden Pferd erlebt – und damit Richard Strauss zu einer wunderbar effektvollen Partitur inspirierte. Der Held in Beethovens Eroica bleibt demgegenüber anonym – es ist vielmehr ein Prinzip, das hier gefeiert wird: der entschlossene Kampf um eine bessere Welt.

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»Late Night« mit François-Xavier Roth

»Late Night« mit François-Xavier Roth
Die meisten Werke von Edgard Varèse präsentieren sich als geistreiche Miniaturen. Zur Zeit ihrer Entstehung vor knapp hundert Jahren indessen verkörperten sie eine handfeste Revolution – mit neuen Kompositionsformen und einer bislang ungekannten Verschmelzung von Geräusch und Musik. Das zeigt etwa die berühmte Ionisation, in der Schlagzeug, Klavier und Sirenen eine geheimnisvolle nächtliche Szenerie erstehen lassen. In diesem Late Night-Konzert stellt François-Xavier Roth originelle Werke des französischen Komponisten vor.

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Janine Jansen spielt Tschaikowskys Violinkonzert

Janine Jansen spielt Tschaikowskys Violinkonzert
»Eine Art strahlende Bescheidenheit« attestierte die New York Times der Geigerin Janine Jansen, und tatsächlich: Selbst in Momenten größter Virtuosität bestechen ihre Interpretationen durch Innerlichkeit und Substanz. Diese Qualität kann sich gerade in Tschaikowskys Violinkonzert entfalten, das bei aller expressiven Rasanz immer von feinsinnigen Zwischentönen durchzogen ist. Zum Abschluss des Abends dirigiert Paavo Järvi die klangvoll-überschwängliche Rheinische Symphonie von Robert Schumann.

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Zubin Mehta dirigiert Bruckners Achte Symphonie

Zubin Mehta dirigiert Bruckners Achte Symphonie
Die Berliner Philharmoniker und ihr Ehrenmitglied Zubin Mehta reisen nach Japan – unter anderem mit Bruckners Achter Symphonie im Gepäck. Das gewaltige Werk ist Zubin Mehta nach eigenen Worten besonders nahe. Vor allem das warm tönende Adagio gehört für ihn »zu den größten romantischen Sätzen, und wenn im zweiten Thema Celli und Bratschen frei heraus singen, bricht es dir das Herz«. Vor ihrer Abreise präsentieren Dirigent und Orchester ihr Tournee-Programm in der Philharmonie Berlin.

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François-Xavier Roth und Pierre-Laurent Aimard

François-Xavier Roth und Pierre-Laurent Aimard
Pierre-Laurent Aimard ist einer der profiliertesten Musiker unserer Zeit – ein »Denker am Klavier« (The Washington Post). Mit François-Xavier Roth, Generalmusikdirektor der Stadt Köln, interpretiert er hier das Dritte Klavierkonzert von Béla Bartók: ein Werk, das von einem weichen Parlando-Ton und sanfter Melancholie durchzogen ist. Herrlich energisch – wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise – sind die übrigen Werke des Programms: Joseph Haydns Feuersymphonie und Arcana von Edgard Varèse.

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Emmanuelle Haïm dirigiert Händels »Feuerwerksmusik«

Emmanuelle Haïm dirigiert Händels »Feuerwerksmusik«
In Händels berühmter Feuerwerksmusik zeigt sich die Barockmusik von ihrer prachtvollsten Seite. An diesem Abend wird das Werk von Emmanuelle Haïm dirigiert, der es in energiegeladenen Aufführungen immer wieder gelingt, »die wilde und gewagte Seite des Barocks zu entfesseln« (The New York Times). Die zweite Konzerthälfte ist Händels Kantate Apollo e Dafne gewidmet – ein Frühwerk, das in teils hochvirtuosen, teils bezaubernd zarten Arien Händels Beschäftigung mit der italienischen Oper verrät.

Empfehlung der Woche

Simon Rattle und Sol Gabetta bei den Osterfestspielen

Simon Rattle und Sol Gabetta bei den Osterfestspielen
Schon immer haben die Berliner Philharmoniker ihre Osterfestspiele zum Anlass genommen, erstmals mit aufstrebenden Solisten zusammenzuarbeiten. So war es auch im Jahr 2014, als die Cellistin Sol Gabetta mit dem ebenso virtuosen wie elegischen Cellokonzert von Edward Elgar ihr philharmonisches Debüt gab. Simon Rattle dirigierte außerdem Werke von Ligeti und Wagner sowie Strawinskys Epoche machende Ballettmusik Le Sacre du printemps.