Emmanuelle Haïm dirigiert Händels »Feuerwerksmusik«

Emmanuelle Haïm dirigiert Händels »Feuerwerksmusik«

In Händels berühmter Feuerwerksmusik zeigt sich die Barockmusik von ihrer prachtvollsten Seite. An diesem Abend wird das Werk von Emmanuelle Haïm dirigiert, der es in energiegeladenen Aufführungen immer wieder gelingt, »die wilde und gewagte Seite des Barocks zu entfesseln« (The New York Times). Die zweite Konzerthälfte ist Händels Kantate Apollo e Dafne gewidmet – ein Frühwerk, das in teils hochvirtuosen, teils bezaubernd zarten Arien Händels Beschäftigung mit der italienischen Oper verrät.

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Sa, 26. Okt 2019, 19:00 Uhr (Ortszeit)

François-Xavier Roth und Pierre-Laurent Aimard

François-Xavier Roth und Pierre-Laurent Aimard
Pierre-Laurent Aimard ist einer der profiliertesten Musiker unserer Zeit – ein »Denker am Klavier« (The Washington Post). Mit François-Xavier Roth, Generalmusikdirektor der Stadt Köln, interpretiert er hier das Dritte Klavierkonzert von Béla Bartók: ein Werk, das von einem weichen Parlando-Ton und sanfter Melancholie durchzogen ist. Herrlich energisch – wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise – sind die übrigen Werke des Programms: Joseph Haydns »Feuersymphonie« und Arcana von Edgard Varèse.

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Iván Fischer und Anna Vinnitskaya

Iván Fischer und Anna Vinnitskaya
Überwältigend virtuos, prachtvoll farbig, mal romantisch, mal avantgardistisch: Das ist das Zweite Klavierkonzert von Sergej Prokofjew, mit dem die international gefeierte Pianistin Anna Vinnitskaya bei den Berliner Philharmonikern debütiert. Iván Fischer, der für Mikko Franck einspringt, widmet sich zudem zwei Werken des musikalischen Impressionismus: Ravels berühmter Ballettmusik Daphnis et Chloé und Debussys Printemps – ein herrliches Frühwerk, frisch und optimistisch.

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Daniel Harding dirigiert Berlioz’ »Roméo et Juliette«

Daniel Harding dirigiert Berlioz’ »Roméo et Juliette«
Obwohl die Liebe das alles überstrahlende Thema in Romeo und Julia ist, gibt es hier noch viele weitere emotionale Zustände zu erleben: schönste Feststimmung, den Hass einer Familienfehde und natürlich Trauer und Entsetzen angesichts eines tragischen Doppelselbstmords. All das hat Hector Berlioz in seiner zwischen Symphonie und Kantate angesiedelten Version eingefangen: dramatisch, opulent, einfallsreich. Dirigent dieser Aufführung ist Daniel Harding, der sich seit Jahren für das Werk engagiert.

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Antrittskonzert: Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Neunte Symphonie

Antrittskonzert: Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Neunte Symphonie
Endlich ist es so weit! An diesem Abend steht Kirill Petrenko zum ersten Mal als Chefdirigent am Pult der Berliner Philharmoniker. Es ist ein spektakulärer Auftakt mit Beethovens Neunter Symphonie, deren überwältigend freudiges Finale bestens zu dem festlichen Anlass passt. Das Konzert präsentiert zudem – in Beethovens Symphonie ebenso wie in Bergs ausdrucksgewaltiger Lulu-Suite – die Sopranistin Marlis Petersen als Artist in Residence der neuen Saison 2019/2020.

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Werke von Mozart und Haydn mit Adam Fischer und Julia Lezhneva

Werke von Mozart und Haydn mit Adam Fischer und Julia Lezhneva
Er hat einen gefeierten Ring in Bayreuth dirigiert, ist Gast bei den großen Symphonieorchestern und Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper – und dennoch: Adam Fischer gilt bis heute als Geheimtipp. Das Publikum der Berliner Philharmoniker kann ihn jetzt in Symphonien von Komponisten erleben, die ihm besonders am Herzen liegen: Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. Als Solistin in einer Mozart-Arie und einer Haydn-Kantate ist zudem die hochvirtuose Sopranistin Julia Lezhneva zu Gast.

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Santtu-Matias Rouvali und Alice Sara Ott

Santtu-Matias Rouvali und Alice Sara Ott
Als »hottest new talent in classical music« bezeichnete der Londoner Telegraph die Pianistin Alice Sarah Ott. Jetzt gibt sie mit Ravels jazzig-vibrierendem Klavierkonzert in G-Dur ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Ein weiterer Debütant ist der finnische Dirigent Santtu-Matias Rouvali, der die Musik seiner Heimat von ihrer leidenschaftlichsten Seite zeigt: mit der von Tschaikowsky inspirierten Ersten Symphonie von Jean Sibelius sowie mit Musik des international viel zu wenig bekannten Uuno Klami.

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Peter Eötvös und Isabelle Faust

Peter Eötvös und Isabelle Faust
Innovativ, virtuos und kosmopolitisch gibt sich dieses Konzert. Dirigent und Komponist Peter Eötvös präsentiert sein Violinkonzert Nr. 3 mit dem Beinamen Alhambra (Solistin: Isabelle Faust), das musikalisch die gleichnamige Festung in Granada durchstreift. Im Kontrast zu dieser luftig-mediterranen Welt stehen Edgard Varèses berühmte Impressionen Amériques aus dem lärmenden New York der 1920er Jahre. Ein Geheimtipp ist Shaar von Iannis Xenakis: gespenstisch-abgründig und genial-exzentrisch.

Empfehlung der Woche

Barbara Hannigan und Simon Rattle mit »Façade« von William Walton

Barbara Hannigan und Simon Rattle mit »Façade« von William Walton
Was für eine Musik, die uns Sir Simon Rattle und die Sopranistin Barbara Hannigan in diesem Late Night-Konzert präsentieren: Frech, raffiniert, sexy, subversiv – und vor allem: very british! William Waltons 1923 aus der Taufe gehobenes »entertainment« Façade brachte dem Komponisten über Nacht den Ruf eines enfant terrible der modernen englischen Musik ein – und das durchaus zu Recht!