Saisoneröffnung: Kirill Petrenko dirigiert Schuberts »Große« Symphonie C-Dur

Saisoneröffnung: Kirill Petrenko dirigiert Schuberts »Große« Symphonie C-Dur

Mit der gleichermaßen zauberhaften und abgründigen Welt der Romantik eröffnet Kirill Petrenko die neue Saison der Berliner Philharmoniker. Hauptwerk des Abends ist Franz Schuberts »Große« C-Dur-Symphonie, in der Lebensfreude, Tanz und Noblesse von Momenten tiefster Verzweiflung erschüttert werden. Ins Reich des Elfenkönigs Oberon entführt uns Carl Maria von Weber, der Paul Hindemith zu seinen farbenfrohen Symphonischen Metamorphosen inspirierte.

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Neu im Konzert-Archiv

Zubin Mehta dirigiert Mozart, Liszt und Prokofjew

Zubin Mehta dirigiert Mozart, Liszt und Prokofjew
Zubin Mehta debütierte 1961 bei den Berliner Philharmonikern: Kein anderer Dirigent ist mit dem Orchester über so eine lange Zeitspanne verbunden wie er. Seit 2019 ist er Ehrenmitglied. Aus der fruchtbaren Zusammenarbeit haben sich besonders unvergessliche Interpretationen von Bruckner-Symphonien und die Aufführung von Verdis Otello eingeprägt. Hier unternehmen Mehta und die Philharmoniker mit Werken von Mozart, Liszt und Prokofjew eine musikalische Reise vom 18. ins 20. Jahrhundert.

Playlist

Igor Strawinsky in seinen Werken

Ein beeindruckendes Panorama der Musik im 20. Jahrhundert: Neben weiteren zentralen Werken Igor Strawinskys präsentiert unsere Playlist die drei legendären Ballettmusiken aus den 1910er Jahren und sein Violinkonzert. Zu entdecken gilt es ebenfalls die Suite aus dem Bühnenwerk Pulcinella, mit dem der russische Komponist seine neoklassizistische Schaffensperiode einleitete. Chefdirigent Kirill Petrenko interpretiert hier zudem die Symphonie in drei Sätzen sowie die Psalmensymphonie.

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Jean-Christophe Spinosi und Philippe Jaroussky

Jean-Christophe Spinosi und Philippe Jaroussky
Die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts bildet Jean-Christophe Spinosis künstlerische Heimat. Als Operndirigent ist er zudem mit gefeierten Interpretationen von Werken Mozarts und Rossinis in Erscheinung getreten. Für sein Debüt am Dirigentenpult der Berliner Philharmoniker hat Spinosi ein facettenreiches Programm zusammengestellt, das von zwei Werken des Barockzeitalters über eine Symphonie der Wiener Klassik bis zum romantischen Belcanto reicht. Philippe Jaroussky ist in diesem Repertoire ebenfalls zu Hause und steuert mit seinem strahlenden Countertenor Arien von Vivaldi und Rossini bei.

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Sakari Oramo dirigiert Chin und Sibelius

Sakari Oramo dirigiert Chin und Sibelius
2006 gewann Sunwook Kim den prestigeträchtigen Leeds International Piano Competition – gerade 18-jährig und als erster asiatischer Pianist. Mit seiner klangfarbenreichen, virtuosen Musizierweise eroberte der Südkoreaner danach schnell das internationale Publikum. Hier gibt er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit dem brillanten und rhythmisch herausfordernden Klavierkonzert von Unsuk Chin. Sakari Oramo dirigiert außerdem die mystisch-poetische Zweite Symphonie von Jean Sibelius.

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Europakonzert aus Berlin mit Kirill Petrenko

Europakonzert aus Berlin mit Kirill Petrenko
Wie schon 2020 gaben die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko auch 2021, bedingt durch die Corona-Pandemie, ihr Europakonzert in der Philharmonie Berlin – dieses Mal im Foyer. Dessen Architektur lädt ein, die Musik mit Blachers festlicher Fanfare, Ives’ rätselhafter Unanswered Question, Mozarts heiterem Notturno und Pendereckis sphärischen Emanationen räumlich in Szene zu setzen. Ebenfalls im Programm: Tschaikowskys Orchestersuite Nr. 3 und John Adams’ Short Ride in a Fast Machine.

Empfehlung

Kirill Petrenko dirigiert Strawinsky, Zimmermann und Rachmaninow

Yannick Nézet-Séguin makes his debut with Berlioz and Prokofiev
Die Musik des 20. Jahrhunderts gilt oft als spröde. Wie falsch dieses Vorurteil ist, zeigt Kirill Petrenko mit drei zwischen 1940 und 1950 entstandenen Werken, die auf verschiedene Weise Klangsinnlichkeit und Energie verbreiten. Wir erleben die rhythmische Durchschlagskraft von Strawinskys Symphonie in drei Sätzen, die Verbindung von Innovation und brasilianischem Flair in Zimmermanns Alagoana und schließlich die schwelgerische Wehmut in Rachmaninows Symphonischen Tänzen.

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Herbert Blomstedt dirigiert Sibelius und Brahms

Herbert Blomstedt dirigiert Sibelius und Brahms
»Dirigent zu sein ist ein guter Beruf, um alt zu werden, denn es ist immer eine Herausforderung – und Herausforderungen braucht man, wenn man älter wird.« So weit Herbert Blomstedt, Jahrgang 1927, der seine langjährige Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern mit unverminderter Energie und Vitalität fortsetzt. In diesem Programm trifft Sibelius’ düster-nebelverhangene Vierte Symphonie auf die Dritte von Brahms.

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Simon Rattle dirigiert Ginastera und Britten

Simon Rattle dirigiert Ginastera und Britten
Ein Programm, in dem die Berliner Philharmoniker mit ihren solistischen Qualitäten brillieren können: Ginasteras Variaciones concertantes und Brittens The Young Person’s Guide to the Orchestra bieten den Musiker*innen wunderbare Möglichkeiten, die Klangpracht ihrer Instrumente vorzustellen. Solohornist Stefan Dohr und Tenor Andrew Staples führen zudem in Brittens Serenade durch unterschiedliche nächtliche Stimmungen – zärtlich, geheimnisvoll, bedrohlich.