Zubin Mehta dirigiert »Otello«

Zubin Mehta dirigiert »Otello«

Mit Otello erreichte der 75-jährige Giuseppe Verdi noch einmal eine neue künstlerische Ebene. Keine andere seiner Opern ist von solcher Stringenz und dramatischen Wucht, bis hin zum mörderischen Finale. Nach Aufführungen bei den Osterfestspielen Baden-Baden präsentieren die Berliner Philharmoniker ihre Lesart der düster-expressiven Partitur nun dem Berliner Publikum, gemeinsam mit einem prominenten Sängerensemble und Dirigent Zubin Mehta.

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Mo, 29. Apr 2019, 14:00 Uhr (Ortszeit)

Jahrespressekonferenz 2019

Jahrespressekonferenz 2019
Im August dieses Jahres wird Kirill Petrenko zum ersten Mal als Chefdirigent mit den Berliner Philharmonikern auftreten. Dieses neue Kapitel wird das zentrale Thema der Jahrespressekonferenz des Orchesters sein, die wir live aus der Philharmonie übertragen. Kirill Petrenko, Intendantin Andrea Zietzschmann und Vertreter des Orchesters sprechen über die Pläne für die kommende Saison: über Konzertprogramme, Tourneen und viele weitere Projekte.

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Georges Prêtre dirigiert »Eine französische Nacht« in der Waldbühne

Georges Prêtre dirigiert »Eine französische Nacht« in der Waldbühne
Georges Prêtre war eine der beeindruckendsten Dirigentenpersönlichkeiten seiner Generation: ein herausragender Interpret des französischen Repertoires, zugleich ein Gentleman voller Charme und Temperament. Umso wertvoller ist dieser einzige Fernsehmitschnitt seiner Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern: ein Konzert aus der Berliner Waldbühne von 1992 mit französischen Preziosen, darunter Ravels Konzert für die linke Hand mit Leon Fleisher als Solist.

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Raphael Haeger im Porträt

Raphael Haeger im Porträt
Schlagzeuger haben einen Sonderstatus im Orchester – allein schon, weil viele von ihnen ihre musikalischen Wurzeln in Jazz und Rockmusik haben. Vor allem aber müssen sie nicht nur ein einzelnes Instrument zu beherrschen, sondern ein ganzes Arsenal – vom Vibraphon bis zur Kastagnette. All das erzählt in diesem Porträt der Reihe Die Berliner Philharmoniker und ihre Instrumente Raphael Haeger, der dem Orchester seit 2004 als Schlagzeuger angehört.

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Bachs »Johannes-Passion« mit Simon Rattle und Peter Sellars

Bachs »Johannes-Passion« mit Simon Rattle und Peter Sellars
Ein doppeltes Wiedersehen: Zum ersten Mal seit dem Ende seiner Amtszeit als Chefdirigent des Orchesters kehrt Sir Simon Rattle zu den Berliner Philharmonikern zurück. Auf dem Programm steht eine der aufsehenerregendsten Produktionen jener Jahre: Bachs Johannes-Passion in der Inszenierung von Peter Sellars, die mit intensiven Bildern die meditative wie die dramatische Dimension des Werks akzentuiert. Es singen der Berliner Rundfunkchor und ein hochkarätiges Solistenensemble.

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Kurt Sanderling dirigiert Tschaikowsky und Saint-Saëns

Kurt Sanderling dirigiert Tschaikowsky und Saint-Saëns
Kurt Sanderling gehörte wie etwa Sergiu Celibidache, Georg Solti und Günter Wand zum legendären Dirigentenjahrgang 1912. Für dieses Konzert mit den Berliner Philharmonikern im Juni 1992 hatte er sich zwei Meisterwerke des 19. Jahrhunderts ausgesucht: Im Zweiten Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns brillierte der junge Yefim Bronfman, bevor Sanderling mit Tschaikowskys leidenschaftlicher Vierten Symphonie eines seiner »signature pieces« dirigierte.

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Daniel Harding dirigiert Mahlers Erste Symphonie

Daniel Harding dirigiert Mahlers Erste Symphonie
Die Musik Gustav Mahlers steht an der Schwelle zur Moderne: manchmal zweifelnd, manchmal selbstbewusst, und trotz gelegentlicher nostalgischer Anwandlungen immer entschieden innovativ. Daniel Harding stellt der Ersten Symphonie Mahlers Werke von Alban Berg und Charles Ives gegenüber: Zeitgenossen des Komponisten, in deren Musiksprache es sowohl Ähnlichkeiten wie gravierende Unterschiede zu Mahler gibt. Eine spannende Entdeckungsreise.

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Sir Simon Rattle dirigiert Schumann und Lachenmann

Sir Simon Rattle dirigiert Schumann und Lachenmann
Während seiner Berliner Jahre war für Simon Rattle die abenteuerlustige Erkundung aktueller Musik ebenso wichtig wie die kontinuierliche Arbeit am traditionsreichen Repertoire. Dieser doppelte Fokus prägt auch diesen Abend mit Helmut Lachenmanns My Melodies für acht Hörner, in dem die Soloinstrumente viele überraschende Klangfacetten offenbaren. Den Abschluss markiert Schumanns Zweite Symphonie mit ihrem immer wieder die Grenze zur Manie streifenden Überschwang.

Empfehlung der Woche

Andris Nelsons dirigiert Strauss’ »Alpensinfonie«

Andris Nelsons dirigiert Strauss’ »Alpensinfonie«
Richard Strauss’ spektakulär orchestrierte Alpensinfonie wurde am 28. Oktober 1915 in Berlin uraufgeführt. Den 100. Jahrestag dieses Ereignisses, seit Herbert von Karajans Tagen ein Paradestück der Berliner Philharmoniker, feierte das Orchester unter Leitung von Andris Nelsons mit einer farbenprächtigen und bildstarken Interpretation. Daneben erklang Dmitri Schostakowitschs abgründig-virtuoses Violinkonzert Nr. 1 mit Baiba Skride als Solistin.