Mahlers Dritte mit Yannick Nézet-Séguin und Elīna Garanča

Mahlers Dritte mit Yannick Nézet-Séguin und Elīna Garanča

Es sind elementare Botschaften der Natur – inklusive Erzählungen von Blumen und Tieren –, die Gustav Mahler in seiner Dritten Symphonie ausformuliert. Damit schuf er ein gigantisches Weltenpanorama, mit einem überwältigend schönen Hymnus als Gipfelpunkt. Interpreten dieser Aufführung sind Yannick Nézet-Seguin, designierter Leiter der New Yorker Met, und Elīna Garanča, die nicht nur »über stimmliche Schönheit verfügt, sondern auch jene undefinierbare Magie, die man Charisma nennt« (The Telegraph).

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Sa, 07. Mär 2020, 19:00 Uhr (Ortszeit)

Simon Rattle dirigiert Strauss und Beethoven

Simon Rattle dirigiert Strauss und Beethoven
In seinem Oboenkonzert gelang es Richard Strauss auf geradezu magische Weise, im Geiste Mozarts und Schuberts zu komponieren, ohne die eigene künstlerische Identität zu verleugnen. Simon Rattle interpretiert das Werk mit dem philharmonischen Solooboisten Jonathan Kelly. Danach präsentiert er Beethovens Oratorium Christus am Ölberge, das weniger geistliche Andacht als opernhafte Expressivität vermittelt, beispielsweise in einer sich dramatisch zuspitzenden Szene, die die Verhaftung Jesu schildert.

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Paavo Järvi und Stefan Dohr

Paavo Järvi und Stefan Dohr
Die Romantik war nicht nur eine Epoche der Empfindsamkeit, sondern auch der radikalen Konzepte. Das zeigt kein Werk deutlicher als Hector Berlioz’ Symphonie fantastique. Zu erleben sind ein Drogenrausch, ein Mord aus Leidenschaft, eine Hinrichtung und ein Hexensabbat. Nicht weniger aufregend ist Berlioz’ Klangwelt: exzessiv, grell, brutal – und dann wieder von hinreißender Grazie. Paavo Järvi dirigiert zudem die Uraufführung eines Hornkonzerts von Hans Abrahamsen. Solist ist Stefan Dohr.

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Herbert Blomstedt und Leif Ove Andsnes

Herbert Blomstedt und Leif Ove Andsnes
Eine mittelalterliche Stadt, Ritter zu Pferde, Waldesrauschen: Es waren stimmungsvolle innere Bilder, die Anton Bruckner zu seiner geheimnisvoll leuchtenden Vierten Symphonie inspirierten. Dirigent dieser Aufführung ist der bedeutende Bruckner-Interpret Herbert Blomstedt. In Mozarts Klavierkonzert Nr. 22 – das hörbar die Klangwelt der zeitgleich entstandenen Oper Le nozze di Figaro aufgreift – erleben wir zudem Leif Ove Andsnes, 2010/2011 Pianist in Residence der Berliner Philharmoniker.

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Daniel Harding, Frank Peter Zimmermann und Christian Gerhaher

Daniel Harding, Frank Peter Zimmermann und Christian Gerhaher
Drei besonders enge und langjährige Freunde der Berliner Philharmoniker treffen in diesem Konzert aufeinander: der Dirigent Daniel Harding, der Geiger Frank Peter Zimmermann und der Bariton Christian Gerhaher. Auf dem Programm steht Beethovens Violinkonzert, das zartes solistisches Singen mit zupackender symphonischer Wucht verbindet. Gustav Mahlers Lieder aus Des Knaben Wunderhorn wiederum beeindrucken durch romantischen Volkston, ungefilterte Schwermut und hintergründigen Humor.

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Kostenlos: Kirill Petrenko dirigiert Puccinis »Suor Angelica«

Kostenlos: Kirill Petrenko dirigiert Puccinis »Suor Angelica«
Erstmals dirigiert Kirill Petrenko in der Philharmonie Berlin eine Opernaufführung: Giacomo Puccinis Drama Suor Angelica spielt in einem Kloster und erzählt die berührende Geschichte einer jungen Nonne. Auch wenn Ort und Zeit wenig mit unserer heutigen Lebensrealität zu tun haben, ist die Botschaft der Oper aktueller denn je: Es geht um Menschlichkeit in einer inhumanen Umgebung und das Ringen um die eigene Würde – zeitgemäß herausgearbeitet von Regisseurin Nicola Hümpel und interpretiert von jungen Nachwuchssängerinnen, dem Chor des Vokalhelden-Chorprogramms und der Karajan-Akademie.

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Kirill Petrenko dirigiert Mahlers Sechste Symphonie

Kirill Petrenko dirigiert Mahlers Sechste Symphonie
Zum ersten Mal präsentiert sich Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern als Mahler-Interpret. Zu hören ist mit der Sechsten Symphonie eines der verstörendsten Werke des Komponisten: Aufruhr und Idylle, Triumph und Katastrophe, Natur, Leben und Tod – all das fließt hier zusammen. Dabei vermittelt sich ein Weltenpanorama ebenso wie ein intimer Einblick in Mahlers Innenwelt. Denn wie seine Witwe Alma erklärte: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen wie dieses.«

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Kirill Petrenko und Daniel Barenboim

Kirill Petrenko und Daniel Barenboim
Kirill Petrenko, der neue Mann an der Spitze der Berliner Philharmoniker, trifft in diesem Konzert auf einen jahrzehntelangen Freund des Orchesters: Daniel Barenboim. Gemeinsam präsentieren sie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, das durch selbstbewusstes Auftrumpfen und eine aparte c-Moll-Färbung besticht. Eine Herzensangelegenheit für Kirill Petrenko ist zudem die viel zu wenig beachtete Musik von Josef Suk. Hier hören wir seine Zweite Symphonie, ein expressives Werk voller Schmerz und Klang.

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Gustavo Dudamel dirigiert Wagner und Schumann in der Waldbühne

Gustavo Dudamel dirigiert Wagner und Schumann in der Waldbühne
Für ein Konzert in der Berliner Waldbühne ist die Orchestermusik aus Wagners Ring des Nibelungen ideal. Gerade mit einem so dynamischen Dirigenten wie Gustavo Dudamel entfalten Stücke wie der Walkürenritt eine mitreißende Wucht, die noch die hintersten Plätze des gewaltigen Auditoriums erreicht. Wie Wagners Opernzyklus führt Robert Schumanns Dritte Symphonie an den Rhein, der den Komponisten zu einer vibrierend-klangvollen Musik inspirierte.