Paavo Järvi dirigiert Brahms und Lutosławski

Paavo Järvi dirigiert Brahms und Lutosławski

In Witold Lutosławskis mitreißendem Konzert für Orchester verbindet sich die herbe Wucht archaischer polnischer Volksmusik mit genialer, zukunftsweisender Konstruktion. Im reizvollen Kontrast dazu steht an diesem Abend Johannes Brahms’ heiter gestimmte Zweite Symphonie, entstanden während eines Ferienaufenthalts am Wörthersee. »Da fliegen die Melodien, dass man sich hüten muss, keine zu treten«, so der Komponist. Der Dirigent des Abends ist Paavo Järvi.

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Jakub Hrůša und Frank Peter Zimmermann mit einem tschechischen Abend

Jakub Hrůša und Frank Peter Zimmermann mit einem tschechischen Abend
Frank Peter Zimmermann ist einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit und ein großer Bewunderer des selten gespielten Violinkonzerts Nr. 1 von Bohuslav Martinů. An diesem Abend stellt er das gleichermaßen klangvolle und expressive Werk vor. Jakub Hrůša, Chefdirigent der Bamberger Symphoniker und erstmals bei den Berliner Philharmonikern zu Gast, präsentiert zudem Dvořáks symphonische Dichtung Das goldene Spinnrad und Janáčeks Rhapsodie Taras Bulba.

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Semyon Bychkov und Katia & Marielle Labèque

Semyon Bychkov und Katia & Marielle Labèque
Dirigent Semyon Bychkov und das berühmte Klavierduo Katia und Marielle Labèque machen sich hier für eine wunderbare Rarität stark: Max Bruchs Konzert für zwei Klaviere, das durch perlende Virtuosität und einen an Brahms erinnernden, warmen Orchesterklang besticht. Auch die weiteren Werke des Abends wurden wesentlich von Brahms inspiriert: Antonín Dvořáks Siebte Symphonie und Detlev Glanerts Orchesterstück Weites Land.

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Michael Hasel im Porträt

Michael Hasel im Porträt
Die eigentliche Herausforderung seines Instruments bestehe weniger in der Grifftechnik als in Phrasierung und Atemtechnik und der Suche nach Klangschönheit – so Flötist Michael Hasel, den dieser Kurzfilm der Serie Die Berliner Philharmoniker und ihre Instrumente vorstellt. Bei der Umsetzung seines Musizierideals hilft ihm seine als Holz speziell für ihn gefertigte Flöte, die hier ebenfalls vorgestellt wird.

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Sakari Oramo und Alban Gerhardt

Sakari Oramo und Alban Gerhardt
Zwei märchenhaft-mythische Reiseerzählungen aus Skandinavien stehen in diesem Konzert auf dem Programm: Edvard Griegs Peer Gynt-Suite Nr. 1 und Jean Sibelius’ Lemminkäinen-Suite. Dazwischen gibt es als europäische Erstaufführung das Cellokonzert von Brett Dean, einem der gefragtesten Komponisten unserer Zeit und einst Bratscher der Berliner Philharmoniker. Am Pult steht Sakari Oramo, Chefdirigent des BBC Symphony Orchestra, der Solist ist Alban Gerhardt.

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Daniel Harding dirigiert Bruckners Fünfte

Daniel Harding dirigiert Bruckners Fünfte
»Tragische«, »Faustische«, »Katholische«: Die unterschiedlichsten Beinamen schob die Nachwelt der Fünften Symphonie von Anton Bruckner unter, während der Komponist selbst von seiner »Phantastischen« Symphonie sprach. Daran zeigt sich vor allem die Vielfalt an Ausdruckswelten, die in diesem monumentalen Werk zu finden sind – vom grüblerischen Raunen bis zum strahlenden Auftrumpfen. Dirigent des Abends ist Daniel Harding.

Empfehlung der Woche

Seiji Ozawa dirigiert einen Russischen Abend in der Waldbühne

Seiji Ozawa dirigiert einen Russischen Abend in der Waldbühne
Kaum ein anderes Land hat die klassische Musik um so dynamische Klänge bereichert wie Russland. Das zeigt auch dieses Open-Air-Konzert von 1993 aus der Waldbühne mit Tschaikowskys delikat wirbelndem Nussknacker, Strawinskys kolossaler Feuervogel-Musik und der archaischen Wucht von Borodins Polowetzer Tänzen. Dirigent dieses Russischen Abends war Seiji Ozawa, dessen Energie und Elan ebenfalls keine Grenzen zu kennen scheinen.