Simon Rattles Abschied mit Mahlers Sechster

Simon Rattles Abschied mit Mahlers Sechster

Am 14. November 1987 gab ein vielversprechender Dirigent mit Gustav Mahlers Sechster Symphonie sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern: Simon Rattle. »Ich hatte an diesem Tag das Gefühl, ich würde meine Stimme finden«, so Rattle im Rückblick. Mahlers facettenreiches Werk steht jetzt erneut auf dem Programm, wenn Sir Simon zum letzten Mal als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker in der Philharmonie auftritt. Ein Kreis schließt sich.

Zum KonzertSimon Rattles Abschied mit Mahlers Sechster

So, 24. Jun 2018, 20:15 Uhr (Ortszeit)

Simon Rattle und Magdalena Kožená in der Waldbühne

Simon Rattle und Magdalena Kožená in der Waldbühne
Eine Ära geht zu Ende bei den Berliner Philharmonikern. Mit diesem Konzert in der Waldbühne endet nach 16 Jahren die Amtszeit von Sir Simon Rattle als Chefdirigent des Orchesters. Es wird ein farbenfroher, brillanter Abschied – mit Werken von Gershwin, Fauré, Chatschaturjan und Respighi. Stargast ist Sir Simons Ehefrau, die Mezzosopranistin Magdalena Kožená, die Auszüge aus Joseph Canteloubes charmanten Chants d’Auvergne singt.

Neu im Konzert-Archiv

Auf Weltreise mit den Vokalhelden

Auf Weltreise mit den Vokalhelden
In diesem Konzert nehmen die Vokalhelden-Chöre unseres Education-Programms Sie mit auf Weltreise. Das swingt und klingt, da wird getanzt und natürlich gesungen. Von Amerika geht es über Japan nach Ungarn, Griechenland, Deutschland und England. Gleichzeitig ist das Programm eine Zeitreise, von der Musik des Mittelalters bis zur Neuzeit. Unterstützt werden die Vokalhelden von Musikern der Berliner Philharmoniker und musikalischen Gästen.

Neu im Konzert-Archiv

Simon Rattle dirigiert Brahms, Lutosławski und Widmann

Simon Rattle dirigiert Brahms, Lutosławski und Widmann
Dieses Konzert gleicht einem komprimierten Rückblick auf die Rattle-Ära. So offenbart sich Sir Simons Begeisterung für aktuelle Musik in der Uraufführung eines kurzen Werks von Jörg Widmann. Mit Lutosławskis Dritter Symphonie hingegen zeigt er wieder einmal, welch einfallsreiche Musik das 20. Jahrhundert hinterlassen hat. Brahms’ Erste Symphonie schließlich repräsentiert Rattles kontinuierliche Arbeit an den großen Klassikern des Repertoires.

Neu im Konzert-Archiv

Simon Rattles erstes Konzert in der Waldbühne von 1995

Simon Rattles erstes Konzert in der Waldbühne von 1995
Vier Jahr bevor das Orchester ihn zum Chefdirigenten wählte, leitete Simon Rattle 1995 erstmals das Waldbühnenkonzert der Berliner Philharmoniker. Schwungvoll präsentierte er Highlights des amerikanischen Repertoires – damals noch eine Seltenheit in den philharmonischen Konzerten. Und so dürfte es für manche Freunde des Orchesters eine Überraschung gewesen sein, wie originell und großartig Werke wie Bernsteins Candide oder Gershwins Porgy and Bess sind.

Neu im Konzert-Archiv

Simon Rattle dirigiert die vervollständigte Neunte Symphonie von Anton Bruckner

Simon Rattle dirigiert die vervollständigte Neunte Symphonie von Anton Bruckner
Simon Rattle ist sich sicher: Hätte Anton Bruckner nur zwei Monate länger gelebt, wäre es ihm vergönnt gewesen, das Finale seiner Neunten Symphonie zu vollenden. In einem aufsehenerregenden Konzert präsentierte Rattle 2011 eine Rekonstruktion von »monolithischer, bedrohlicher Präsenz« (Gramophone), die auf Bruckners umfangreichen Skizzen basiert. Als ein zentrales Werk der Ära Rattle ist die vervollständigte Symphonie jetzt noch einmal zu erleben.

Empfehlung der Woche

Simon Rattle dirigiert das Europakonzert 2016 in Norwegen

Simon Rattle dirigiert das Europakonzert 2016 in Norwegen
Dieses Europakonzert von 2016 führt uns in die wunderschöne Barockkirche der norwegischen Bergbaustadt Røros. Simon Rattle dirigiert u.a. Beethovens kämpferische Eroica und Mendelssohns nobel singendes Violinkonzert in e-Moll. Als Solistin ist – sozusagen in einem Heimspiel – die norwegische Geigerin Vilde Frang zu erleben: eine gleichermaßen virtuose, sensible und sympathische Künstlerin.